Das Selbst

 

Der Mensch ist eine Ganzheit.

Denken und Fühlen; Wahrnehmen und Bewegen; alles hängt zusammen und beeinflusst sich gegenseitig.

Bei Kindern ist diese Ganzheit in Erleben und Handeln besonders ausgeprägt.

Sie nehmen Sinneseindrücke mit dem ganzen Körper wahr und drücken ihre Gefühle oft in Bewegung aus.

Freudige Bewegungserlebnisse können zu einer körperlich / psychisch empfunden Gelöstheit führen.

Außerdem reagieren Kinder auf äußere Spannungen mit körperlichem Unwohlsein.

 

 

Jedoch gehen die Erfahrungen, die Kinder in Bewegung machen können weit über körperlich-motorische Erfahrungen hinaus.

Es macht wichtige Erfahrungen über seine eigene Person.

Diese Erfahrungen stellen das Fundament seiner Persönlichkeitsentwicklung dar.

Es bildet sich eine erste Form des Selbstkonzepts.

 

 


 

Selbstkonzept > das Bild, das sich das Kind von seiner Person macht

 


 

Die Entwicklung des Selbst

 

Der Aufbau des Selbst bei Kindern ist wesentlich durch die Körpererfahrungen, die es in den ersten Lebensjahren macht geprägt.

Durch diese Erfahrungen mit dem Körper, entwickelt sich ein Bild der eigenen Fähigkeiten.

Das Kind unterscheidet zwischen Können / Nicht-Können; Erfolg / Misserfolg und Leistung / Grenzen.

Es bildet eine Vorstellung von seinem Selbst.

Die Kinder lernen, dass sie etwas in ihrer Umwelt bewirken können.

 

Kinder fangen an, Dinge selber zu machen.

Dieses Selbermachen ist ein erster Ausdruck von Selbstständigkeit.

Bei Kindern zeigt sich dieses Selbstständigkeitsbemühen in konkreten motorischen Handlungen.

Zum Beispiel allein von einer Mauer springen oder darauf balancieren.

 


                                 

Quelle: www.labbe.de/zzzebra